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Die Bewerbung - ein erster Überblick

Wie du sicherstellst, dass du nicht auf dem Ablehnungsstapel landest.


Personalverantwortliche verbringen normalerweise nicht viel Zeit damit, Bewerbungen zu sichten und eine erste Auswahl zu treffen. Im Durchschnitt entscheiden sie in 43 Sekunden, wer als Nächstes in Frage kommt und wer auf dem Absagestapel landet. Das ist das Ergebnis einer Eye-Tracking-Studie in Österreich. Wir geben dir hier einen ersten Überblick zu ganz grundsätzlichen Punkten für deine Bewerbungsunterlagen.


Das Schreiben von Bewerbungen ist kein Hexenwerk. Egal Anschreiben, Lebenslauf oder Anhänge. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die du beachten solltest, damit deine Bewerbung nicht direkt auf dem Absagestapel landet. Hier zeigen wir dir einige Punkte, die direkt dorthin führen.



Formalitäten: Dinge, die du wirklich nicht tun solltest

Ist dein Lebenslauf länger als 3 Seiten und führt die Grundschule mit auf?

Hast du deine Kontaktinformationen vergessen? Wechselst du von der chronologischen zur antichronologischen Reihenfolge und hast oben rechts dein Urlaubsfoto vom Strand oder schönes Partyfoto eingefügt?


Wenn dein Anschreiben dann noch eine Reihe von gravierenden Rechtschreibfehlern enthält und keine weiteren Vorlagen verwendet werden, sieht deine Bewerbung entsprechend chaotisch aus und landet ohne zu zögern auf dem Stapel: Ablehnung.



Welche Informationen sollten im Lebenslauf enthalten sein?


Dein Lebenslauf ist immer noch das wichtigste Dokument deiner Bewerbung. Das sagen 90 Prozent der Personalverantwortlichen in der Umfrage zum Berufseinstieg. Aber welche Informationen sollte dein Lebenslauf nicht (mehr) enthalten?

Informationen, die zu persönlich sind, sollten nicht in deiner Bewerbung enthalten sein. Dazu gehören religiöse oder politische Zugehörigkeit, Eltern oder Geschwister und die sexuelle Orientierung.

Du liest und kochst gerne? Kein Problem! Hobbys können aber müssen nicht in deinem Lebenslauf aufgeführt werden. Wenn es zur ausgeschriebenen Position passt oder du dich in einem familiären Betrieb bewirbst, können Hobbys ein guter Einstieg in den Small-Talk beim Bewerbungsgespräch sein.


Wenn du zu dick aufträgst und deine Fähigkeiten überbewertest, ist das ein Nachteil und kann im schlimmsten Fall als überheblich und arrogant rüberkommen.

Dass du nicht fließend Spanisch sprichst, wird spätestens dann auffallen, wenn dein Gesprächspartner dich auf Spanisch anspricht und du anfängst

und du anfängst zu stottern - und deshalb eine Absage bekommst.


Ehrlichkeit ist die beste Herangehensweise

Lücken in deinem Lebenslauf bereiten den meisten Arbeitssuchenden Bauchschmerzen, sobald sie mit dem Schreiben einer Bewerbung beginnen.

Ja, ein Lebenslauf mit Lücken (mehr als 6 Monate) ist nicht unbedingt ideal, aber es ist kein K.O.-Kriterium mehr. Allerdings muss es in diesem Fall einen triftigen Grund geben und du musst in der Lage sein, ihn angemessen zu begründen, wenn du im Vorstellungsgespräch danach gefragt wirst.


Während der Jobsuche ist es sehr wichtig, immer aktuelle Bewerbungsunterlagen zu haben. Alte Versionen des Lebenslaufs, in denen z.B. die letzte berufliche Station und der Abschluss fehlen, hinterlassen einen sehr schlechten Eindruck.

Die Folge ist, dass die Bewerbung meist direkt in den Papierkorb wandert und du eine Absage erhältst. Achte deshalb darauf, dass deine Unterlagen mit dem aktuellen Datum versehen sind.


Das ist der richtige Weg:

Sei gewissenhaft und nimm dir bei jeder Bewerbung Zeit. Ein Anschreiben und ein Lebenslauf, die unverändert an 20 verschiedene Unternehmen geschickt werden, haben oft nichts mit den ausgeschriebenen Stellen oder den Unternehmen zu tun und werden meist einfach aussortiert.


Gestalte deine Bewerbungsunterlagen also persönlich und übersichtlich und mache ein professionelles Bewerbungsfoto. Wenn du dir alle Verbote merkst, kannst du sie alle vermeiden.