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Typische Fehler in deinem Lebenslauf

Diese Fehler solltest du vermeiden

Was lesen Personalverantwortliche zuerst, wenn sie eine Bewerbung sehen? Deinen Lebenslauf! So bekommen sie in der Regel einen ersten Eindruck davon, wer du bist und ob du für die Stelle in Frage kommst. Aber worauf achten Arbeitgeber besonders und welche Fehler solltest du bei der Formulierung deines Lebenslaufs vermeiden? In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Informationen zusammengestellt.



Das sind die Fehler, die du vermeiden solltest:


1. Schlechte Struktur

Der rote Faden des Lebenslaufs ist entscheidend. Versetze dich in die Rolle eines Personalverantwortlichen, der jeden Tag zahlreiche Bewerbungsmappen durchsehen muss. Personalverantwortliche verbringen normalerweise bis zu 2 Minuten damit, deinen Lebenslauf zu lesen. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Kompetenzen kurz und prägnant, aber dennoch so informativ wie möglich darstellst. Achte darauf, dass dein Lebenslauf klar nach Berufserfahrung, Ausbildung, Fähigkeiten und Zusatzqualifikationen gegliedert ist.

2. Zu kurz beschriebene Kompetenzen


Neben einer klaren Struktur ist es auch wichtig, dass dein Lebenslauf informativ ist. Achte darauf, dass du nicht nur einzelne Karrierestufen aufzählst. Personalentscheider/innen wollen mehr über die einzelnen Berufsbezeichnungen wissen. Was sind deine Aufgaben und wofür warst du verantwortlich? Beschreibe jede Station mit maximal drei Aufzählungspunkten und hebe die Berufserfahrung hervor, die für die ausgeschriebene Stelle wichtig ist.

3. Zu detailliert beschriebene und zu dick aufgetragene Kompetenzen


Arbeitgeber nehmen es ebenfalls negativ auf, wenn du deine Erfahrungen zu detailliert beschreibst. Beschreibe deine Kompetenzen und Arbeitserfahrungen kurz und bündig, um einen Bezug zur ausgeschriebenen Stelle herzustellen. Das heißt aber nicht, dass du übertreiben oder gar lügen darfst. Wenn du zum Beispiel bei deinen Fremdsprachenkenntnissen lügst, kann das durch einen einfachen Test in einem Vorstellungsgespräch aufgedeckt werden. Wenn du Fähigkeiten angibst, die du nicht hast, wird das später im Vorstellungsgespräch auffallen. Sei vorsichtig damit, denn mit einer Lüge riskierst du deinen potenziellen neuen Job.

4. Standard-Lebenslauf


Ein weiteres K.O.-Kriterium ist die Erstellung eines Standard-Lebenslaufs. Es ist nicht von Vorteil, einen unpersönlichen Lebenslauf einzureichen, der keinen Bezug zu deinem Wunschunternehmen hat.

Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit, dass du auf dem Ablehnungsstapel landest, ist größer.


Achte darauf, deinen Lebenslauf an das Unternehmen und die Stelle anzupassen, aber sei nicht zu kreativ. Ein zu untypischer Lebenslauf lenkt vom Wesentlichen ab, nämlich deinen Fähigkeiten, und zieht mehr negative als positive Aufmerksamkeit auf sich.


5. Schlechtes Bewerbungsfoto


Natürlich ist ein attraktives Bewerbungsfoto allein noch kein Grund, dich einzustellen - aber es kann dir trotzdem einige Punkte einbringen. Schließlich wollen Personalverantwortliche wissen, auf wen sie bei einem Vorstellungsgespräch möglicherweise zählen können. Außerdem offenbaren Fotos eine Persönlichkeit, die in einem Lebenslauf und einem Anschreiben nicht vermittelt werden kann.


Ein unprofessionelles Bewerbungsfoto, wie z. B. dein letztes Urlaubs-Selfie, kann dich aus dem Rennen katapultieren. Das vermittelt dem Personalverantwortlichen den Eindruck, dass du das Stellenangebot nicht ernst nimmst oder dass deine Arbeit generell etwas unprofessionell ist.

Das sind die formalen Fehler, die du vermeiden solltest:

1. Rechtschreibung

Versuche, beim Schreiben deines Lebenslaufs Rechtschreibfehler zu vermeiden. Bitte einen Freund oder ein Familienmitglied, deine Bewerbung vorab zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie keine Fehler enthält. Ein Lebenslauf oder ein Anschreiben mit vielen Rechtschreibfehlern wirkt unprofessionell und vermittelt den Eindruck, dass du dir nicht viel Mühe mit deiner Bewerbung gegeben hast.


2. Struktur

Wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, ist es wichtig, dass dein Lebenslauf eine gute Struktur und einen roten Faden hat. Personalverantwortliche können sich einen ersten Überblick über deine Fähigkeiten und deine Persönlichkeit verschaffen und anhand eines klaren und strukturierten Lebenslaufs feststellen, ob du für die ausgeschriebene Stelle geeignet bist.

3. zu lang

Achte darauf, dass dein Lebenslauf nicht länger als zwei Seiten ist. Außerdem ist es wichtig, zwischen Berufseinsteigern und erfahrenen Fachkräften zu unterscheiden. Bewerber/innen mit Berufserfahrung können in der Regel mehr Stationen auflisten. Deshalb solltest du dich nur auf die Stationen konzentrieren, die für die ausgeschriebene Stelle relevant sind.